Zum zweiten Mal nahm der 26-jährige Willisauer Pirmin Vogel das Abenteuer des 24-Stunden-Velorennens in Schötz in Angriff. Zusammen mit seinem 43-jährigen Partner Andreas Blum aus Arosa startete er in der Kategorie Zweier-Bike-Teams. Während des ganztägigen Einsatzes hatte jeder Fahrer rund 250 Kilometer zu absolvieren. Rund alle 50 Minuten stand ein Fahrerwechsel auf dem Programm. Im Gegensatz zum letzten Jahr, wo Vogel als Neuling mit seinem Partner André Spiess überraschte und auf Anhieb Zweiter wurde, traf er heuer auf wesentlich stärkere Konkurrenz, darunter auch Strassen-Profiradfahrer.
Schwierige Bedingungen
„Dazu kamen sehr schwierige Wetterverhältnisse. Ein heftiges Gewitter mit starkem Regen sorgte in der Nacht für eine sehr anspruchsvolle und technisch schwer befahrbare Rennstrecke, die uns Amateuren doch einiges abverlangte“, erwähnt der Pneumonteur, der seit vier Jahren im Pneucenter von Markus Bösiger arbeitet. Der vierte Schlussrang sei unter diesen Bedingungen ein hervorragendes Resultat „und war zweifellos das Maximum, das wir realisieren konnten“, zeigt sich der Willisauer zufrieden mit seinem zweiten Auftritt in Schötz.
Ein Podestplatz sei nie in Reichweite gewesen, fügt Pirmin Vogel hinzu. Die Spitzenteams seien zu stark besetzt und deshalb teilweise von einem ganz anderen Kaliber gewesen. Am Ende sei man glücklich gewesen, den vierten Rang verteidigt zu haben, denn dieser geriet gegen Schluss des Rennens, nach einem Defekt, noch in Gefahr. „Dank der grossartigen Arbeit und Unterstützung der gesamten Helferequipe konnten wir jedoch den vierten Rang halten“.
Walter Ryser, Leiter Kommunikation bösiger-langenthal;
Lotzwilstrasse 66, 4900 Langenthal;
062/919 01 07 oder 079/668 95 30
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